Braunbrustigel

Der Igel wurde zum Tier des Jahres 2026 erkoren

11.01.2026

Der Igel ist ein Tier, das wohl viele anhand von Abbildungen kennen, jedoch vermutlich schon seit Jahren nicht mehr mit eigenen Augen gesehen haben. Grund dafür sind vor allem die mehr und mehr fehlenden Lebensgrundlagen wie naturnahe Gärten mit Unterschlupfmöglichkeiten und Nahrungsangebot für diese nachtaktiven Lebewesen. Auch der Strassenverkehr sowie die Verwendung von Pestiziden und das Auslegen von Schneckenkörnern sind für das Schwinden der Igelpopulationen verantwortlich.

Igel legen für die Futter- und Partnersuche in der Nacht grosse Strecken zurück und benötigen daher viel Nahrung. Sie sind auf ausreichend Kleinlebewesen wie Schnecken und Insekten angewiesen, welche zahlreich in Wildhecken, Säumen und Wiesen vorkommen. Ein zugänglicher Kompost bietet Igeln eine reichhaltige Nahrungspalette.

Wenn sie den Igel in ihrem Garten fördern möchten, dann erstellen sie Ast- und Laubhaufen, machen sie Schlupflöcher in ihren Zaun, vermeiden sie Fallen und Barrieren und verwenden sie weder Schneckenkörner noch Kunstdünger oder andere schädliche Substanzen.

Finden sie einen verletzten Igel, können sie diesen zur Wildstation Landshut bringen.

Mehr zu Igeln und ihrer Förderung finden sie unter www.pro-igel.ch